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ELSA Norway: National Council Meeting in Oslo

Vom 21. September bis zum 24. September 2017 hatte Sabrina (ich) die Ehre, das National Council Meeting von Norwegen in Oslo zu besuchen.

Um ca. 4 Uhr nachts habe ich mich vom wunderschönen Ostfriesland auf den Weg nach Oslo, über den Hamburger Flughafen, gemacht. Dort angekommen wartete ich auf den zweiten Deutschen: Michael aus Frankfurt am Main.

Vom Flughafen aus machten wir uns auf den Weg zum Hotel. Wir waren untergebracht im Hotel Savoy in der Innenstadt von Oslo. Leider wussten wir zu der Zeit nicht, dass zufälligerweise Filipe, der Präsident von ELSA-Belgien, auch in Michaels Flugzeug saß. Folglich musste er alleine anreisen.

Im Hotel angekommen brachten wir kurz unser Gepäck auf die Zimmer und trafen schon die ersten Leute vom Vorstand von ELSA-Norway und vom OC (Organisation Committee). Nach einer kurzen Pause ging es direkt ins erste Plenum und somit wurde das NCM eröffnet.

Dort stellte sich jeder vor, was wahrscheinlich merkwürdig für jeden klingt, der auf einer deutschen Generalversammlung war. In Deutschland gibt es über 40 lokale Gruppen und auf einer Generalversammlung mehr als 300 Teilnehmer, in Norwegen gibt es hingegen nur 3 lokale Gruppen (ELSA Oslo, Bergen und Tromso) und auch nur ca. 60 Teilnehmer (+ Internationals und National Board). Zusätzlich halten die Norweger ihr Plenum nicht in ihrer Landessprache, wie wir, sondern in Englisch.

Nach einigen organisatorischen Dingen gingen die local groups ihrer Reporting Time nach, wo sie den Tag reflektierten. Wir haben uns in der Zeit ausgeruht.

Danach ging es in einen anderen Stadtteil, wo wir eine private Location fürs Dinner hatten. Nach dem ersten richtigen Essen des Tages ging es auch direkt los zum Abendprogramm. Eine Mottoparty: Oktoberfest! Nur wer hatte keine passende Kleidung? Genau, die Deutschen. Dennoch war es ein sehr lustiger Abend in einem Zelt mit passender deutsch/bayrischen Dekoration und einer Menge Bier. Nur wer jetzt denkt, das Bier auf dem deutschen Oktoberfest sei teuer, liegt falsch. Umgerechnet hat eine Maß ca. 25€ gekostet. Jedoch war die Musik nicht wirklich typisch Oktoberfest, eher Charts. Trotzdem hörten wir immer wieder wir immer wieder ein paar deutsche Songs von der Live-Band.

 

Am nächsten Morgen sind wir gegen ca. 8 Uhr aufgestanden und waren schon wirklich gespannt auf das Frühstücksbuffett vom Hotel. Was soll ich sagen? Es war einfach perfekt. Es gab alles was man sich wünschen kann.

Statt zu den Workshops der jeweiligen Areas sind wir Internationals, abgesehen von Filipe, auf eine Stadtführung mit ein paar Leuten vom OC gegangen. Ich kann darüber nur sagen: Oslo ist eine wunderschöne Stadt! Und sie haben einen wirklich riesigen Skulpturenpark, den jeder einmal sehen sollte. Natürlich ist das Mannheimer Schloss schöner als der Palast in Oslo, aber das versteht sich ja von selbst.

Nachdem wir zurück in der Universität waren und unseren Lunch genossen hatten, starteten wir in den Workshops durch. Da ich in Mannheim den Bereich STEP betreue, entschied ich mich für den Workshop STEP. Die Workshops werden auch in Englisch gehalten, wenn dort International Guests anwesend sind. Ich denke ich lernte hier, selbstverständlich auch am Samstag, viele zusätzliche Dinge über STEP und erhielt viele Tipps für meine zukünftige Vorstandsarbeit. Aber dennoch handhaben die norwegischen Elsaner ein paar Kleinigkeiten anders als wir. Es war wirklich interessant mit ihnen darüber zu sprechen, aber ich denke diese Unterschiede sind wirklich notwendig, wenn man bedenkt, dass Norwegen einen komplett anderen Jura-Studienaufbau hat.

Am Abend fanden wir zufällig heraus, dass das Dinner ebenso im Preis inbegriffen war. Folglich entschieden wir uns auch dort das Essen zu probieren, und es war wie das Frühstück: Traumhaft. Wir haben mal wieder viel zu viel gegessen..

Danach haben wir Internationals eine „Pre-Party“ im Hotelzimmer veranstaltet und die anderen eingeladen. Danach sind wir in eine nur für uns geöffnete Bar gegangen und bekamen Pizza als Dinner. Wir waren zwar immer noch satt vom Dinner im Hotel, aber wer sagt was gegen Pizza? Leider musste ich um 23:30 Uhr die Bar verlassen, da ich erst 19 Jahre alt bin und in Norwegen man erst mit 20 erwachsen ist. Zwar ist es eigentlich kein Problem länger dort zu bleiben, aber ist es verboten an Orten zu sein, wo sie hochprozentigen Alkohol ausschenken. Aber einige Norweger gingen extra mit mir zu einer anderen Location. 

 

Am Samstagmorgen sind Felipe und ich nach dem Frühstück wieder in die Stadt gegangen. Dort war ein wirklich großes Fest: vor allen Läden waren kleine Stände aufgebaut, an denen ein Teil ihres Sortiments für wirklich günstige Preise angeboten wurde. Zusätzlich war dort ein Feuerwehrfest für Kinder.

Nach dem Lunch ging es für uns wieder zurück in die Workshops.

Am Abend stand der Galaabend an. Wir gingen in ein sehr schönes Hotel und hatten dort ein sehr leckeres 3-Gänge-Menü. Zwischendurch wurden Reden von den Teilnehmern gehalten. Danach sind wir in den fakultätseigenen Pub gegangen.

 

Sonntagmorgen frühstückten wir ein letztes Mal im Hotel und gingen zurück ins Plenum. Hier gab es wieder eine Besonderheit, welcher die meisten Besucher einer deutschen Generalversammlung sicher wundern wird: Das Plenum dauerte bloß eine Stunde. Selbstverständlich standen keine Wahlen an, aber dennoch wirkt es für uns sehr kurz. Dies liegt daran, dass in Norwegen nicht im Plenum, sondern in den Workshops diskutiert wird.

Da wir alle erst spät Abends Oslo verließen, konnten wir noch in die Mensa der Universität gehen und dort uns weiter unterhalten.

 

 

Abschließend denke ich, dass dieses Wochenende wirklich toll war. Ich lernte viele neue und tolle Leute kennen, fand viel über Oslo und Norwegen heraus und letztendlich erhielt ich einen großen Einblick in die Arbeit von ELSA-Norwegen.

 

Es war mir eine große Ehre ein International Guest dort zu sein und ich kann nur jedem empfehlen, sich für ein NCM eines anderen Landes zu bewerben.

 

To the guys from ELSA-Norway and my dear internationals: I hope that we will meet again! I had an amazing time in Oslo and I´m so grateful for this. Greetings from Mannheim!

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